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ICH 
bin immer in Bewegung.
Arbeite in einem anspruchsvollen sozialen Bereich.
Wenn immer ich kann, bin ich kreativ tätig und
suche nach einer neuen Herausforderung.




KERNBOTSCHAFT

Tauchen Sie ab in eine andere Welt
Einzigartige Objekte mit versteckten Botschaften und Geschichten.
Ausgeführt in besonderen Materialkombinationen und Kontrasten.


LEITSATZ

Nichts war so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
«Alberto Giacometti»

 


Mein ursprünglicher Beruf ist Hochbauzeichnerin.
Der Beruf hat mich auf die verschiedenste Weise geprägt. Lernte zu planen, millimetergenaues Arbeiten, Linien zu verfolgen und Räume zu sehen.

Immer wieder suche ich nach Möglichkeiten, mich  weiterzubilden.
An der BFF Bern: Papier hat viele Seiten, Papier/Textil, Graphik/Konstruktion, dreidimensionales Gestalten.
Auch an der BFF Bern: Der Abschluss zur Gestalterin, Fachrichtung Papier.

Das Weben und das Spinnen von Papier ist mein Markenzeichen geworden. Das gewobene Papierobjekt ist die Grundlage meines Schaffens. Ein eigenständiges Objekt mit einer sehr persönlichen Handschrift.

In meinem Atelier in Frick entstehen die Werke am Webrahmen. Die verschiedensten Papiere  lagern hier, und warten auf ein neues Leben. Wichtig ist mir beim Arbeiten, dass ich in die Weite blicken kann, in die Natur, ins Leben.

Es sind oft Stimmungen, Schatten des Daseins die mir die kreativsten Ideen liefern.




Spinn ich oder spinn ich?

Wo ich mich i dere Spinnerwält nüme ds'rächt gfunde ha, hät mis Läbe agfange als Wäberi. Es Läbe am Wäbrahme isch öpis neus gsi, und ich ha ja kei Ahnig gha, was es heise chönnt, ds'spinne und ds'wäbe.
Es sind einigi Jahr vergange und ich bi ganz ds'fride gsi, Stoff ds'wäbe, Meter um Meter. Sogar en Teppich us Schurwulle hani gmacht, obwohl mer die Arbet nöd e so Spass gmacht hät, s'Material isch mer viel ds'grob gsi, s'hät mich fascht zum spinne bracht. Irgendwie doch nöd ganz s'richtige, das wäbe.
Früehner hani mit Nadle und Fade Sache gmacht und viles anderi veränderet. Das isch immer ganz kreativ gsi und hät mir guet ta. Han aber au viel Neus usprobiert, wie s'schafe mit Ton, Läder und Naturmaterialie.

Aber da fàhlt doch no es Material, das mich jetzt kein Tag, kei Stund meh loslaht:

S'Papier.

Anere Wäbarbet han ich entdeckt wie schön sich au anderi Materialie iwäbe lönd. Ich ha agfange mit bruchte Materialie wie Kunststoff, allerhand Dröht und natürlich mit Papier. S'Papier hani dänn i Streiffe gschnitte und wieder igwobe. Das isch mer nöd uf Ahieb glunge, aber dä Neustart isch zündet gsi.
S'hät sich e neui Wält uftah, und ich ha sofort gwüsst, jetzt channi mi usläbe, neui Sache kreiere, und ich ha tusig Möglichkeite. D'Richtig isch immer klarer worde: Papier isch mis Material.
Ich bi au in Kontakt cho mit maschinell hergestellte Papierfäde, ich ha aber sälber welle lehre Papier ds'spinne – em Fade e Sell gä.


Innere Witerbildig Papier/Textil, hani glehrt wie mer Papier verspinnt.
S'erscht Mal woni gspunnen han, hani das nöd so toll gfunde. Ich ha mer nöd chönne vorstelle, das ich das würkli wet lehre. Aber es isch ganz andersch cho. Ich ha bald gmerkt, wie eim das cha fasziniere, en gwöhliche Brotsack in en Papierfade chönne ds'verwandle.
Bim spinne cha mer sich au immer vorstelle, wie dä Papierfade dänn verwobe usgseht. Das isch nomal e Faszination meh.
Ide letschte Jahr hani viel Meter Papier verwobe und verspunne. Ich ha es eiges Objekt etwicklet, us ämene Handgwobene Teil, mondiert ufere Aluplatte.

 

 

S'spinne vom Papier hät mich ide Zwüschezit scho wit bracht, drum spinn ich immer witer und witer.



 

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